Lade Veranstaltungen
6. März 2026 | 09:00 - 13:00

Partizipation als Beteiligung von Betroffenen in (pädagogischen) Prozessen – vom Anspruch zur Realisierung am Beispiel zweier Verfahren mit Elena und Sven

Tickets

Die unten stehende Nummer beinhaltet Tickets für diese Veranstaltung aus dem Warenkorb. Durch einen Klick auf "Tickets kaufen" können vorhandene Teilnehmerinformationen bearbeitet sowie die Ticketsanzahl verändert werden.
Partizipation als Beteiligung von Betroffenen in (pädagogischen) Prozessen – vom Anspruch zur Realisierung am Beispiel zweier Verfahren
0,00
7 verfügbar

Wer von Partizipation oder Beteiligung spricht, muss wissen, worüber er redet. „Partizipation“, als ein normatives Gebot, muss sich in praktischen Verfahren realisieren. Um ein Urteil darüber fällen zu können, inwiefern die Beteiligung von Betroffenen in Hilfeprozessen gelingt, d.h. konkret inwiefern ihre jeweiligen Sicht- und Denkweisen auch tatsächlich sichtbar oder sogar zur Geltung gebracht werden, bedarf es mehr als nur den „guten Willen“ der Fachkräfte.

Über den zweifelsohne notwendigen „guten Willen“ hinausgehend bedarf es sowohl ein tieferes Verständnis hinsichtlich der objektiven Potentiale und Begrenzungen des je spezifischen Handlungsrahmens (z.B. eine Familienhilfe oder Erziehungsbeistandschaft oder einer Hilfe im Kontext eines §8a-Verfahrens) als auch ein Repertoire an adäquaten Interventionsverfahren. 

Zu diesem Zweck werden exemplarisch zentrale Aspekte der Verfahren ‚Familienrat‘ und ‚Pädagogische Diagnosen‘ beleuchtet und im Hinblick auf ihr jeweiliges Potential diskutiert 

1. Partizipation/Beteiligung in formalen bzw. institutionellen Kontexten.
2. Partizipative Verfahren in pädagogischen Kontexten, Familienrat und pädagogische Diagnosen 

Die exemplarische Vorstellung der Methoden (Praxisbezug) ist theoretisch gerahmt durch grundlegendere Überlegungen zum Partizipationsbegriff. Die ihm innewohnenden Widersprüche und die mit diesen auftretenden Irritationen sollen am konkreten Material, d.h. den methodischen Konzepten verhandelt werden. 

Die Veranstaltung ist gegliedert in drei Vorträge mit jeweils sich anschließendem Austausch:
1. Einführung zu den Begriffen Partizipation und Beteiligung im pädagogischen Kontext
2. Familienrat
3. Pädagogische Diagnosen sowie einer abschließenden, im besten Fall die Blöcke zusammenführenden Diskussion.
 

Die Fortbildung beginnt mit einer Abfrage und Sammlung der Erwartungen der Teilnehmenden sowie einer Kartenabfrage zu den Begriffen „Partizipation“ und „Beteiligung“. Insbesondere das Ergebnis der zweiten Abfrage bildet den begrifflichen Bezugsrahmen für die den Vorträgen folgenden Austauschrunden.

Referent:in 

  • Elena Schad (Familienratskoordinatorin)
  • Sven Jacob (Sozialpädagogische Diagnosen)  

 

Veranstaltungort

Albanusstraße 9
Frankfurt am Main, 65929 Germany

Schlagworte:

Kategorien:

Veranstalter

entwicklungswerk