Rückblick: Unternehmensfachtag 2025 – „Normal ist eigentlich gar nichts“

Am 26. September 2025 fand im entwicklungswerk der diesjährige Unternehmensfachtag unter dem Titel „Normal ist eigentlich gar nichts statt. Der Tag stand ganz im Zeichen von Social Justice und Diversity – Themen, die aktueller denn je sind und unseren Blick auf Gesellschaft, Arbeit und Zusammenleben schärfen.

Ein Tag für Perspektivwechsel und neue Einsichten

Die Mitarbeiter*innen erhielten Impulse zu den zentralen Themen soziale Gerechtigkeit, Vielfalt und Diskriminierungskritik und konnten eigene Erfahrungen einbringen und hinterfragen.

Fachlicher Input und inspirierende Referent*innen

Gestartet wurde der Fachtag mit einem interaktiven Input zum Thema „Soziale Gerechtigkeit und Vielfalt?“. Gemeinsam mit den Referent*innen gingen die Mitarbeiter*innen der Frage nach, wie Diskriminierung auf verschiedenen Ebenen wirkt – individuell, gesellschaftlich und strukturell.

Dabei wurde auch die Malhoqué-Methode vorgestellt – „eine Gesprächsform und Haltung, die gleichberechtigte Perspektiven-Vielfalt ermöglichen kann“.

Workshops

In vier parallel stattfindenden Workshops setzten sich die Mitarbeiter*innen vertieft mit verschiedenen Formen von Diskriminierung auseinander:

  • Rassismus
  • Sexismus
  • Klassismus
  • Ableismus

Die Workshops boten Raum für Diskussion, Selbstreflexion und den Transfer in die eigene berufliche Praxis.

Gemeinsamer Austausch im World Café

Am Nachmittag kamen alle Gruppen in einem World Café zusammen. In wechselnden Gesprächsrunden wurden zentrale Erkenntnisse aus den Workshops gesammelt, neue Ideen entwickelt und konkrete Schritte für mehr Gerechtigkeit und Vielfalt im Arbeitsalltag diskutiert. Der offene, wertschätzende Austausch machte deutlich, wie viel Energie und Motivation in der gemeinsamen Arbeit an diesen Themen steckt.

Fazit

Der Unternehmensfachtag 2025 hat gezeigt: „Normal ist eigentlich gar nichts – und genau das ist eine Chance. Vielfalt, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnisse bewusster Auseinandersetzung und gemeinsamer Gestaltung.
Das entwicklungswerk bedankt sich herzlich bei den Referent*innen Matthias Kathan, Hanna Müller, Gabriela Zorn und der Teamleitung Sven Jacob für einen inspirierenden, intensiven und mutmachenden Tag.